Ausstellung „Cok Basel! Transnational Memoryscapes Switzerland - Turkey", 3. Mai 2019-30.Juni 2019, Spalenvorstadt 2, Basel

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Wer erinnert? Was wird erinnert? Wie wird erinnert? Wo wird erinnert?

Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen sind Studierende der Universität Basel im Rahmen eines soziologischen Seminars den Erinnerungsspuren der Migration aus der Türkei nach Basel gefolgt. Mit Kamera und Mikrofon erkundeten sie ihre Stadt. Daraus sind Videofilme und audiovisuelle Arbeiten entstanden, die einen neuen Blick auf die Veränderungen der städtischen Räume und Gesellschaft Basels seit den 1980er-Jahren werfen. DiePorträtierten öffnen nicht nur die Türen zu ihren Lebensgeschichten, sondern vor allem zu den Quartieren, Strassen und Schulen, die sie geprägt haben.

In der Ausstellung werden diese Arbeiten in einen transnationalen Dialog mit den Videoarbeiten eines verwandten Projektes aus der Türkei gestellt. 

Die Ausstellung zeichnet aber nicht nur Geschichten der Migration im urbanen Kontext nach, sondern schafft auch Raum für andere Erinnerungen: So erhalten Besucher*innen im «Büro für Migrationsgeschichten» die Gelegenheit, ihre eigene Einwanderungsbiografie zu erzählen, die vor Ort von Autor*innen niedergeschrieben werden. Sie können sie entweder mit nach Hause nehmen oder an der Ausstellung sowie in der mobilen Aussenstation KIOSK öffentlich zugänglich machen.

Im Rahmen der Ausstellung, die vom 3. Mai 2019 bis zum 30. Juni 2019 zu sehen ist, gibt es weitere Veranstaltungen, die Sie aus dem beigefügten Flyer entnehmen können. Besonders möchte wir Sie auf die Vernissage am 2. Mai und das Ausstellungsgespräch am 5. Mai 2019 mit den Studierenden des Ausstellungsprojektes hinweisen. Sie sind alle herzlich eingeladen, die Ausstellung und die dazugehörigen Veranstaltungen in der Spalenvorstadt 2 in Basel zu besuchen. Auf Wunsch werden auch Führungen angeboten.

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Medienmitteilung, Veranstaltungsflyer und auf der Webseite www.cok-basel.ch.